Liebessprache
Lob und Anerkennung
Du fühlst dich geliebt, wenn es ausgesprochen wird. Keine großen Reden, sondern das Konkrete, das jemand bemerkt hat: „Ich hab gesehen, wie du das gelöst hast.“ „Schön, dass du da bist.“ Worte bleiben bei dir, lange nachdem sie gesagt wurden.
Das ist keine Eitelkeit. Zu hören, was jemand in dir sieht, bestätigt dir, dass du gesehen wirst. Fehlt das, kannst du alles richtig machen und dich trotzdem unsichtbar fühlen.
Was dich auffüllt
Konkrete Wertschätzung, Ermutigung vor schwierigen Dingen, eine Nachricht aus heiterem Himmel.
Was am meisten verletzt
Schweigen, wenn du etwas Wichtiges geschafft hast, harte Worte im Streit, Lob, das austauschbar klingt.
Wie jemand sie dir gegenüber sprechen kann
- Sag konkrete Dinge: „Wie du das Gespräch geführt hast, fand ich stark“ statt nur „gut gemacht“.
- Schick einfach so eine Nachricht, wenn du an die Person denkst.
- Ermutige vor etwas Schwierigem, nicht nur danach.
- Schreib es auf: ein Zettel, eine Karte, eine Sprachnachricht zum Aufheben.
Wie du darum bittest
Probier: „Es bedeutet mir viel, wenn du mir sagst, was du an mir bemerkst. Nicht oft, nur echt.“
Wenn die Menschen um dich herum eine andere sprechen
Wenn die Menschen, die dir nahe sind, Liebe eher durch Taten oder Geschenke zeigen, kann es sich anfühlen, als würde nichts gesagt. Versuch zu übersetzen: Der Kaffee, der dir hingestellt wird, ist auch ein Satz. Und sag ihnen direkt, dass Worte bei dir ankommen. Die meisten wissen es einfach nicht.
Eine Übung zum Ausprobieren
Schreib drei Dinge auf, die du gern von einem nahen Menschen hören würdest. Dann sag eines davon laut zu dir selbst. Es fühlt sich komisch an. Mach es trotzdem.
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Alle fünf Liebessprachen
Angelehnt an Gary Chapmans Idee der fünf Sprachen der Liebe. Eigene Texte und Fragen; nicht der offizielle Test und nicht damit verbunden.
